Bürgermeister bekam „was aufs Dach“
Mit freundlicher Genehmigung der OBERBERG-AKTUELL - Internetzeitung für die Region
Gummersbach – AggerEnergie rüstete mehrere städtische Gebäude mit Photovoltaikanlagen aus – Sauberer Strom erspart 150 Tonnen CO2 jedes Jahr.
[Bild: Bernd Vorländer --- Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein und AggerEnergie-Geschäftsführer Frank Röttger (beide vorne) freuten sich über die Zusammenarbeit bei SolarLokal.]
Auf Initiative der Bündnisgrünen im Gummersbacher Rat hatten sich die Stadtverordneten 2008 zur Teilnahme an der Aktion „Solar Lokal“ entschieden. Ziel sollte sein, möglichst viel sauberen Strom zu produzieren, um die Umwelt zu schonen und Geld im Stadtsäckel übrig zu behalten. In einer Ausschreibung setzte sich die AggerEnergie bei dem Projekt gegen Wettbewerber durch, die als Investor und Betreiber fungiert. Die Stadt stellt die Dächer von fünf Schulen (Grundschulen Becke, Derschlag, Dieringhausen, Windhagen, Realschule Hepel) sowie das Rathaus per Pachtvertrag 20 Jahre zur Verfügung, und der städtische Haushalt erhält dafür Pachtzahlungen von der AggerEnergie, die ihrerseits den ins öffentliche Netz eingespeisten Solarstrom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet bekommt.
Heute wurde die Anlage auf dem Rathaus offiziell eingeweiht, Bürgermeister Frank Helmenstein bekam also sprichwörtlich „was aufs Dach“. Seit Jahresbeginn ist die Anlage in Betrieb. 324 Solar-Module mit einer Leistung von je 185 Watt wurden installiert. Helmenstein betonte, dass zwei Standorte mit Displays ausgerüstet werden, auf denen die Energieeinsparungen ablesbar sind. AggerEnergie-Geschäftsführer Frank Röttger verdeutlichte, dass sein Unternehmen künftig verstärkt die Stromerzeugung aus regionaler regenerativer Energie in das Unternehmens-Portfolio aufnehmen werde.
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