Feinstaub? Heizen Sie sauber mit Holz
Sauber und CO2-neutral heizen mit Holz ist eine echte Alternative und kann einen erheblichen Teil der fossilen Brennstoffe ersetzen.
In den letzten Jahren wurde in den Medien angespannt über Feinstaub diskutiert. Mit der ganzen Feinstaubdiskussion sind auch Holzfeuerungen ins Schussfeld der Kritik geraten. Besitzer von Holzfeuerungsanlagen und solche, die es werden wollen, sind verunsichert. Zeit für Fakten und Aufklärung.
Heizen mit Holz ist eine echte Alternative. Holz ist sauber, CO2-neutral und erneuerbar. Es kann einen erheblichenTeil der fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas ersetzen.
Es ist reichlich vorhanden und macht unabhängig von den internationalen Energiemärkten. Es liegt vor unserer Haustüre und schont die Umwelt, weil sich lange Transportwege erübrigen.
Alles spricht für Holz. Und trotzdem vermodert (zu viel) Holz in den Wäldern. Haben Sie gewusst, dass Holz, das verrottet, ebenso viel CO2 produziert wie Holz, das verbrannt wird? Warum also den nachwachsenden, einheimischen Rohstoff nicht zum Heizen verwenden? Umweltfreundlich und CO2-neutral - also ohne zusätzliches Kohlendioxid abzugeben.
Schluss mit umweltschädlichen Holzfeuerungen
Die Frage stellt sich: Wie kommt es, dass neben der Industrie, der Landwirtschaft und dem Verkehr auch Holzfeuerungsanlagen zu den Hauptverursachern von Feinstaubemissionen zählen?
Die Erklärung ist einfach: In der Schweiz gab es bisher keine Typenprüfung für Kleinholzfeuerungen. Billigste, veraltete und teils völlig untaugliche «Holzvernichtungsaggregate» konnten, ohne irgendwelche Normen zu erfüllen aus Billiglohnländern importiert und installiert werden. Doch damit ist nun Schluss: Ab dem 1. Januar 2008 gilt in der Schweiz die neue Luftreinhalte-Verordnung 2007. Sie bringt strengere Feinstaubgrenzwerte und eine Anpassung an die Europäischen Normen mit sich.
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