Fotovoltaik Lexikon

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Begriff Definition
AC (Alternating Current)

Wechselstrom

Akkumulator (Akku)

Zwischenspeicher für den Solarstrom, meistens als Batterie.

Antireflexionsschicht

Durchsichtige Schicht auf der Oberfläche einer Solarzelle die zur Verringerung von Reflexionsverlusten dient. Durch die Antireflexionsschicht dringt mehr Licht in die Zelle ein, da die Siliziumoberfläche sonst 30% des Sonnenlichts wieder reflektieren würde. Übrigens gibt die Antireflexionsschicht der Solarzelle ihre Farbe.

Aufdachmontage

In der Regel werden die Solarmodule von aeo mit Hilfe von speziellen Montagesystemen parallel zur Dacheindeckung installiert. Das Dach behält daher weiterhin seine bestehende Schutz- und Abdichtungsfunktion.

Ausrichtung einer PV-Anlage

Zur optimalen Ausrichtung sollten die Module einer mono- oder polykristallinen PV-Anlage nach Süden ausgerichtet und um 30° geneigt sein. Bei Abweichungen reduziert sich die Energieausbeute.

Azimutwinkel

Gibt die Abweichung der PV-Module von der Südausrichtung nach Osten bzw. Westen an. Bei einer genauen Südausrichtung ist der Azimutwinkel 0°, bei 100% Westausrichtung +90° und bei einer Ausrichtung exakt nach Osten –90°.

Baugenehmigung

Für die Montage einer PV-Anlage auf dem Dach ist grundsätzlich keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich. Bei denkmalgeschütztes Gebäuden ist grundsätzlich eine Genehmigung beim Amt für Denkmalschutz einzuholen. Freilandaufstellungen gelten als selbständige Bauwerke und sind baugenehmigungspflichtig.

Bezugszähler

Ein Bezugszähler misst die Abnahme von elektrischer Energie in Kilowattstunden (kWh) aus dem Versorgungsnetz des Energieversorgers.

Blitzschutz

Die Errichtung einer PV-Anlage auf Dachflächen erhöht nach herrschende, wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht die Wahrscheinlichkeit eines Blitzeinschlags in die bauliche Anlage. Für die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften und die Einbindung von PV-Anlagen in vorhandene Blitzschutzsysteme ist aeo als ausführendes Unternehmen der PV-Anlage zuständig.

Bypass-Diode

Die Bypass-Dioden dienen dem Schutz von verschatteten Zellen. Die von aeo eingesetzten Solarmodule verfügen je nach Zellenanzahl über ein bis drei Bypass-Dioden. (Vgl. auch Verschattung)

CO2 (Kohlenstoffdioxid)

CO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energien und pflanzlicher Biomasse und ist als Treibhausgas für die Erwärmung der Erdatmosphäre mitverantwortlich. Der Betrieb einer Photovoltaikanlage erfolgt ohne CO2-Emission. Lediglich bei der Herstellung der Komponenten werden über den Verbrauch von Elektrizität, Brennstoffen und nichtenergetischen Stoffen CO2-Emissionen verursacht. Allerdings erzeugen Photovoltaikanlagen während ihrer Lebensdauer ein Vielfaches mehr an Energie als für ihre Herstellung benötigt wird. Durch ihre energetische Amortisation leisten PV-Anlagen einen Beitrag zum Umweltschutz. Bereits 1 kWp installierte PV-Leistung erspart der Umwelt ca. 300 kg CO2-Ausstoß pro Jahr.

Dachneigung

Die Dachneigung gibt den Winkel ("Schräge / Steilheit") einer Dachfläche an. Zur optimalen Einbindung einer Photovoltaikanlage eignen sich Dachneigungen von 20° bis 50°. Spezielle Montagesysteme können PV-Module auch bei ungünstiger Dachneigung in eine geeignete Position bringen. Um die Sonnenstrahlen optimal zu nutzen, sollten sie im rechten Winkel auf das Modul treffen.

Dünnschichtsolarzelle/-Module

Zellen, die um das Hundertfache dünner sind als eine mono- bzw. polykristalline Solarzelle. Dünnschichtsolarzellen sind photoaktive Halbleiter. Die werden auf einem Trägermaterial wie Glas oder Edelstahlfolie aufgebracht und besitzen einen geringeren Wirkungsgrad gegenüber kristallinen Siliziumzellen. Durch Materialeinsparung sind sie in der Regel günstiger in der Herstellung und weniger anfällig bei Verschattung. Dünnschichtsolarzellen basieren auf verschiedenen chemischen Verbindungen, z.B. CIS (Kupfer-Indium-Selenid), CdTe (Cadmium-Tellurid) oder CdS (Cadmium-Sulfid).

Einspeisevergütung

Erzeugt eine in Deutschland installierte, netzgekoppelte Photovoltaikanlage

Solarstrom der in das allgemeine Stromnetz eines Netzbetreibers eingespeist wird, erhält der Anlagenbetreiber eine festgelegte Vergütung aufgrund den Regelungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Höhe der Einspeisevergütung pro kWh richtet sich nach der Anlagengröße und -art. Vor allem aber ist für die Einspeisevergütung entscheidend, in welchem Jahr die Inbetriebnahme der Anlage erfolgt.

Einspeisezähler

Erfasst die Menge an produziertem Solarstrom einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage in das öffentliche Stromnetz und dient als Nachweis zur Abrechnung mit dem Netzbetreiber.

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